Mercy, ohne Gnade von Debra Anastasia (abgebrochen)

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Fenix, genannt Mercy liegt das töten im Blut. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sein Vater ist ein Mörder. Um darüber hinweg zu kommen, dass er ihm so ähnlich sieht, hat er sich von oben bis unten tättowieren lassen. Der einzige Lichtblick in seinem Leben ist Becca. Die Frau die ihn vor Jahren gerettet hat und über die er seitdem wacht. Nun ist die Zeit gekommen, sie endlich treffen, denn Becca schwebt in großer Gefahr.

Vielen Dank an Netgalley und den Sieben Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Meinung wurde dadurch aber natürlich nicht beeinflusst.



POSITIV

Lustigerweise kann ich fast nur positvies über das Buch sagen. Warum ich es dann aber doch abgebrochen habe erzähl ich euch später.

Quelle: Sieben Verlag

Zunächst mal zu dem was mir wirklich gut gefiel: Die Story an sich ist vielleicht nichts absolut ungewöhnliches, aber bei mir konnte die Autorin trotzdem punkten. Denn seien wir mal ehrlich, jemand wie Mercy, der sich von Kopf bis Fuß tättowieren lässt, um seinen Vater nicht so ähnlich zu sehen, ist doch recht ungewöhnlich. Ich zumindest hatte so einen Charakter noch nie in einem Buch gesehen. Dazu kommt dass er nicht der klassische Auftragskiller ist. Im Gegenteil er kann nicht nur kämpfen, Hacken kann er auch noch und trotzdem ist er eher introvertiert. Man sieht also, man kann Mercy nicht einfach in eine Schublade schieben.

Ähnlich erging es mir mit Becca. Die hat zwar nicht ganz so viele Facetten, aber nachdem Klappentext hatte ich ein unschuldiges, absolut perfektes Mädchen erwartet. Aber dass ist sie nicht. Sie ist eher frech und mutig veranlagt und arbeitet noch dazu in einer Bar, in der die Uniformen doch eher knapp ausfallen. Trotzdem hat die Autorin es geschafft ihr einen interessanten Background zugeben, denn ihre Mutter bringt ganz schön trubel mit in die Geschichte.

Das Tempo ist angenehm, ebenso wie der Schreibstil. Am Anfang ist das Buch auch recht spannend gestaltet, ab einem bestimmten Punkt kann man sich dann aber denken was kommt. Und damit bin ich dann leider schon beim Negativen angekommen.



NEGATIV

Es stört mich einfach unglaublich dass Becca direkt auf den Typen abfliegt. Dazu kommen einige Momente, bei denen ich persönlich ihr geraten hätte vor ihm weg zurennen. Aber sie stellt nicht mal Fragen. Beispielsweise findet sie ein Tattoo mit ihrem Namen auf seiner Brust, eine plausible Ausrede gab es dafür aber nicht. Und trotzdem fährt sie natürlich mit ihm in sein verlassenes Haus.

Darüber konnte ich vielleicht noch hinwegsehen, aber wirklich abgebrechen musste ich das Buch dann an dem Punkt, an dem Becca erfährt dass er sie praktisch seit Jahren stalkt und sie einfach so darüber hinwegsieht. Da war es für mich dann leider zu viel.

Ich weiß dass das Buch insgesamt sehr gut ankam und hätte man ein bisschen weniger naiv dargestellt, hätte es für mich vielleicht sogar ein Highlight werden können. Leider sind naive Charaktere für mich ein rotes Tuch. Das ist genau dieser eine Fehler, den Autoren nicht machen dürfen. Ich schließe daher nicht aus, dass ich das Buch irgendwann noch einmal lese (falls ja werde ich mich hier noch einmal melden), aber vorerst möchte ich nicht mehr weiterlesen. 



FAZIT

Ein eigentlich gutes Buch, das leider einen (für mich) sehr großen Fehler hat: Die unglaubliche Naivität der Protagonistin. Wer darüber hinweg sehen kann, soll es sich gerne mal näher anschauen, allen anderen rate ich aber Finger weg.




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Fräulein Lovingbooks | 5 von 5 Sterne

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