Scythe, die Hüter des Todes von Neal Shusterman

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In einer Welt, in der es keinen natürlichen Tod mehr gibt, müssen die Scythe diesen Job übernehmen. Sie entscheiden wer leben darf und wer stirbt. Citra und Rowan sind berufen worden um die Kunst des Tötens zu erlernen, aber nur einer von ihnen wird tatsächlich als Scythe arbeiten. Der andere soll sterben. Zwischen Reue und Leid entwickelt sich eine Liebe, die eigentlich gar keine Chance hat.



POSITIVES

Bei diesem Buch habe ich sehr lange gezögert. Eigentlich komisch, denn der Klappentext hat mich sofort begeistert. Aber trotz des unglaublichen Hypes habe ich in sehr vielen Rezensionen gelesen, dass das Buch eigentlich gar nicht so gut sei. Ich kann nur sagen dass ich diese Buch liebe. Und zwar alles. Was eigentlich ziemlich selten vorkommt, irgendwas zu meckern finde ich eigentlich immer.

Ich glaub ich liebe das Buch so sehr, weil es mal wieder etwas neues und anderes ist. Man hat es nicht schon irgendwo gelesen und denkt sich dass ein andere Autor die Grundidee viel besser umgesetzt hat.
Das Buch kann also definitiv mit Originalität punkten, ebenso aber mit Spannung und Überraschungen. Ich hab weder das Ende, noch den Weg dorthin in irgendeinerweise vorher erkennen können.

Citra und Rowan sind genau richtig geraten. Man findet sie von Anfang an sympathisch, vorallem dadurch dass sie selbst auch noch Fehler machen und lernen müssen. Man kann den beiden richtig bei ihrer Entwicklung zusehen. Auch die Nebencharakter sind sehr gut ausgefeilt. Der Autor versteht es wirklich seine Charaktere lebendig und realistisch zu gestalten.

Ich gebe zu, über etwas mehr romantische Szenen hätte ich mich gefreut. Das möchte ich aber nicht als Kritik vermerken, den ehrlich gesagt war dafür in der Story einfach kein Platz und der Autor hat sich dass wohl gezielt für das nächste Buch aufgehoben. Trotzdem wurden die Emotionen im Buch sehr gut greifbar gemacht.

Das Thema Tod spielt natürlich eine große Rolle und es war interessant wie unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Meinungen vertraten. Shusterman hat hier nochmals viel Geschick bewiesen. Es hat mich zum Teil auch sehr nachdenklich gestimmt, aber nicht heruntergezogen.

Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und flüssig. Das Buch hat genau das richtig tempo, es ist weder zu langatmig, noch passiert zu viel auf einmal. Dadurch können sich die Charaktere so richtig schön entwickeln, und der Leser kann das wunderbar mitverfolgen.



FAZIT

Ein Buch das in allen Bereichen Punkten kann. Wer gerne mal etwas anderes lesen möchte, dass noch überrascht und mitreist, sollte es sich unbedingt holen. Definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr.



WEITERE REZENSENTEN

Foxy Books| 4 von 5 Pfoten
Trallafittibooks | Liebling
Lottis Bücherwelt | 5 von 5

Hast auch eine Rezension zum Buch verfasst? Dann schreib mir den Link in die Kommentare und ich ergänze dich hier.



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