Mein katastrophales Zeitmanagement und ich: 3 Dinge, die ich auf die harte Tour lernen musste

Mein katastrophales Zeitmanagement und ich: 3 Dinge, die ich auf die harte Tour lernen musste

Ich hätte wirklich nicht gedacht dass ich jemals so einen Post verfassen würde. Mein Zeitmanagement war schon immer mal besser, mal schlechter. In letzter Zeit hab ich aber gehörige Probleme bekommen, was sich insbesondere auf mein Studium ausgewirkt hat. Aber leider auch auf meinen Blog, der derzeit etwas ruhiger geworden ist.

Das hier soll kein Post werden, in dem ich euch Tipps aufzähle die erstens sowieso jeder schon kennt und zweitens sowieso keiner wirklich einhält. Stattdessen möchte ich euch einfach meine 3 Probleme präsentieren, mit denen ich in den vergangenen Wochen gekämpft habe und vorallem was ich dagegen gemacht habe.


1. „Das rentiert sich jetzt eh nicht mehr.“

Das ist wohl der Satz, denn ich die letzten Wochen am meisten gesagte habe und der wohl am meisten zu meinen Uniproblemen beigeleistet hat. Ich hatte in der letzte Zeit sehr viele Termine, egal ob Arzt, Arbeit oder auch die Uni selbst. Das allein ist natürlich nicht das Problem. Mein großer Fehler war es  die Termine meist auf nachmittags zu legen. Dadurch hatte ich immer das Geühl, dass es keinen Sinn macht mit dem Lernen anzufangen, schließlich muss ich ja bald los. Also hab ich wieder 2 Stunden verschwendet und als ich dann wieder zu Hause war, war der Tag natürlich so gut wie vorbei.

Meine persönliche Lösung ist extrem simpel, aber hilft mir persönlich unglaublich: Ich lege alle meine Termine auf vormittags, meistens 9 Uhr. Dadurch hab ich den Großteil des Tages noch vor mir, wenn ich wieder zu Hause ankomme. Übrigens zieh ich das konsequent in meinem Leben durch, Einkaufen gehe ich beispielsweise jetzt auch immer in der früh.


2. Der Promodoro-Fluch

Der nächste Tipp betrifft eigentlich nur Schüler und Studenten, denn diese lernen sehr oft mit der Promodoro-Technik. Falls du nich weißt, was das ist: Im Prinzip wird ein Timer gestellt (in der Regel auf 30 Minuten) und in dieser Zeit soll nun gelernt werden. Anschießend gönnt man sich wieder mittels eines Timers eine kurze Pause (meistens 5 Minuten). Eigentlich eine gute Idee, mit der ich über Jahre gelernt habe. Dooferweise habe ich irgendwann angefangen nur noch auf die Zeit zu achten: Hab ich heute schon 5 Stunden gelernt? Oder waren es doch nur 3 Stunden?
Es ging mir also nicht mehr darum möglichst viele Augaben effektiv zu erledigen, sonder nur noch darum mein Gewissen zu beruhigen. Immerhin hatte ich ja x Stunden gelernt, auch wenn ich eigentlich rein gar nichts geschafft habe. 

Deshalb durft der Timer sich jetzt von meinem Lernalltag verabschieden. Stattdessen konzentriere ich mich jetzt wieder viel mehr auf meine To-Do-Liste, aber ich achte natürlich trotzdem darauf Pausen einzubauen.


3. Der planlose Plan

Und damit kommen wir auch schon zu dem wohl dümmsten Fehler, denn ich mir geleistet habe: Nachdem ich und mein Lernplan nicht immer beste Freunde waren, hab ich mir dieses Semester erst gar keinen geschrieben. Ich dachte mir, ich würde einfach jeden Tag so viel machen wie es geht und dann würde ich mit dem Stoff schon durchkommen. Ich hoffe ihr schüttelt jetzt auch den Kopf, den jetzt wo ich die Worte ausschreibe, merke ich erst recht die dämlich das war. Ohne Plan und mit dem Promodoro-Fluch belegt hab ich im Prinzip rein gar nichts gemacht. Natürlich saß ich an meinem Schreibtisch und habe „gelernt“. Tatsächlich hab ich aber mal in diesem Fach etwas überflogen und in einem anderen dann etwas anderes gelesen. Da bliebt natürlich rein gar nichts hängen und manche Fächer habe ich schlichtweg vergessen. Insgesamt hing ich einfach hinterher und dass zum Teil ohne es zu merken, denn ich hatte einfach keine Ahnung wie weit ich mit dem Stoff circa sein sollte. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass ein Lernplan nun wieder brav auf meinem Tisch zu finden ist.


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1 Kommentar

  1. Evy
    22. Juni 2018 / 20:15

    Danke für den ehrlichen Beitrag 🙂 Und bitte mehr davon!

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